Kaspersky Produkte seitens der EU als unbedenklich eingestuft

Kaspersky Produkte seitens der EU als unbedenklich eingestuft

Nach den Vorwürfen der US-Regierung gegen den Hersteller von Sicherheitssoftware Kaspersky.lab hat die EU nach einer Überprüfung dem Unternehmen das Vertrauen ausgespochen. Vorgeworfen wurde dem Unternehmen die vorsätzliche Ignoranz russischer Cyber Aktivitäten.

Am 01. Februar hat die polnische Abgeordnete des Europäischen Parlaments Anna Fotyga eine Frage an die Europäische Kommission hinsichtlich des Einsatzes von Kaspersky-Software und einem möglichen Gefährdungspotenzial gestellt. Die Antwort der Europäischen Kommission war eindeutig:

the Commission has no indication for any danger associated with this anti-virus engine

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) lobt nach US-Vorwürfen ’vertrauensvolle Zusammenarbeit’ mit Kaspersky

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am Donnerstag die seit Jahren gute und „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ mit dem russischen Antivirensoftware-Hersteller Kaspersky Lab hervorgehoben. Erkenntnisse des Unternehmens flössen nach Analyse und Bewertung durch das BSI bei Bedarf auch in die Lagebilder des BSI ein, teilte die Behörde auf Anfrage mit. Die Bundesverwaltung nutze derzeit keine Produkte des russischen Anbieters…„Das BSI weiß die Zusammenarbeit und die hochwertigen Analysen von Kaspersky zu schätzen“, teilte die Behörde auf Anfrage mit. „Kaspersky Lab hat sich in verschiedenen Fällen als verlässlicher und kompetenter Partner erwiesen.“ Die Behörde habe keinen Anlass zu vermuten, dass Kaspersky Labs russische Cyber-Aktivitäten bewusst ignorieren würde. Eine Reihe wichtiger russischer Cyber-Spionage-Kampagnen habe das Unternehmen vielmehr als erstes veröffentlicht und detailliert beschrieben…“

Quelle: kaspersky.de

Probleme Windows Server Sicherung

Windows Server Sicherung

Die Windows Server Sicherung wird mit dem Betriebssystem von Windows Servern mitgeliefert und auch gern zur Datensicherung eingesetzt. Der Vorteil dieser Sicherung liegt im Wesentlichen darin, dass sie recht einfach zu bedienen ist und im Betriebssystem enthalten ist. Da Sicherungslösungen anderer Anbieter, sei es Acronis, Storagecraft oder auch SEP schnell mehrere hundert Euro kosten, erscheint die Idee doch gut die mitgelieferte Lösung zu verwenden.

Wo also liegt das Problem?

Aus vielen Erfahrungen in der Praxis müssen wir leider sagen: die Windows Sicherung funktioniert einfach nicht richtig. Bereits mehrfach mussten wir viel Zeit investieren um Daten zurücksichern zu können. Es treten immer wieder Fehler auf, die einfach nicht sein dürfen. Hier nur ein paar Fehler die in den letzten Wochen aufgetreten sind:

  • Backups werden einfach nicht gefunden, obwohl der Sicherungspfad stimmt.
  • Die Rücksicherung bricht ab.
  • Auf Netzlaufwerken kann immer nur eine Sicherung abgelegt werden, ältere Sicherungen werden überschrieben (es ist absurd, dass die Lösung nicht mit Netzlaufwerken umgehen kann!).
  • Die Rücksicherung auf geänderte Hardware oder in Virtuelle Maschinen ist reine Glücksache.

Es lohnt sich also auf jeden Fall Geld in eine vernünftige Backuplösung zu investieren, letztendlich spart man dabei viel Zeit und Nerven. Und das sollte ein paar hundert Euro wert sein!

Microsoft Outlook startet extrem langsam

Microsoft Outlook startet extrem langsam

Immer wieder bekommen wir von Kunden die Information, dass gerade Microsoft Outlook sehr langsam startet. Viele tippen dann erst einmal auf eine langsame Internetverbindung, die Größe der vorhandenen PST-Datei oder auch einen langsamen Rechner.

Auch wenn manchmal die PST-Datei (das ist die Datei in der Outlook alle Informationen ablegt) durchaus eine beeindruckende Größe erreichen kann, ist diese jedoch eher selten Schuld am langsamen Outlook-Start.

Meist liegt das Problem in den sog. Add-in´s (auch gerne, wenn auch falsch, als Add-On bezeichnet), die diverse Programme gern mitinstallieren. Diese Add-in´s können den Start massiv verzögern. Es klingen sich gern die Add-In´s folgender Programme in Outlook ein:

  • Virenscanner
  • Fernwartungstools (Teamviewer, etc.)
  • Klicktel, etc
  • Diverse Toolbars

Was können Sie tun?

Einfach die verdächtigen Add-In´s einfach mal zum Test deaktivieren und dann Outlook erneut starten. Sollte das Add-In der Grund der Verzögerungen sein, entweder bei Hersteller nach einem neueren Add-In suchen oder es einfach dauerhaft deaktivieren. Aber natürlich nur, wenn es nicht (mehr) benötigt wird.

Windows 10 – Kein Zugriff auf Server wegen fehlender Benutzer CAL

Kein RDP-Zugriff wegen fehlender CAL

Bei Windows 10 Clients kommt es immer wieder vor, das Windows 10 Clients keinen RDP-Zugriff auf einen Windows 2012 Server erhalten. Statt dessen bekommt der Use eine Fehlermeldung mit dem Hinweis, es keine keine Benutzer-CAL (Client Access License / Arbeitsstations Zugriff Lizenz) auf dem Client installiert. Dieser Fehler kann sofort oder erst nach einiger Zeit, im schlimmsten Fall sporadisch auftreten.

Fehler nur bei Windows 10 professional

Es handelt sich dabei wohl um einen Fehler im Windows 10 Betriebssystem. Bei unseren Kunden ist der Fehler bislang nur bei Windows 10 professional Editionen aufgetreten. Eine Lösung seitens Microsoft gibt es derzeit noch nicht.

Lösung per Registry

Nach langer Recherche und Tests haben wir eine Lösung entdeckt. Da es sich dabei um eine Änderung in der Registrierung handelt, bitte zuerst eine Kopie der Registrierung anlegen und dann die Änderungen vornehmen. Sollten Ihnen Fehler unterlaufen, können Sie die Sicherung einfach wieder installieren.

Mit Hilfe des Registzrierungseditor „regedit“ öffnen Sie bitte den Zweig:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\MSLicensing\Store\LICENSE000\

und löschen die die folgenden Werte:

  • ClientLicense
  • CompanyName
  • LicenseScope
  • ProductID

Danach sollte der RDP-Zugriff auch auf dem Windows 10 Client wieder problemlos möglich sein..

DSVGO – die wichtigsten Änderungen

DSVGO – die wichtigsten Änderungen

Die DSVGO naht und oft ist Verantwortlich gar nicht wirklich klar, was zu tun ist und wie die DSVGO im Unternehmen umzusetzen ist. Wir haben Ihnen hier einmal die wichtigsten Punkte zusammengetragen und erläutert:

Schutz der Persönliche Privatsphäre

Einzelpersonen haben folgende Rechte:

  • Zugriff auf ihre personenbezogenen Daten *1
  • Korrektur von Fehlern in personenbezogenen Daten *2
  • Löschung von personenbezogenen Daten *2
  • Einspruch gegen die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten
  • Export personenbezogener Daten *3

Anmerkungen

*1 Unternehmen können sich nicht mehr hinter der Aussage: „das darf ich Ihnen nicht sagen, das unterliegt dem Datenschutz“, verstecken. Jede Einzelperson hat das Recht zu erfahren, welche Daten über ihn in Ihrem Unternehmen gespeichert werden.

*2 Einzelpersonen haben das Recht die Korrektur oder die Löschung ihrer Daten zu fordern und war schnellstmöglich. Die Rechtsprechung spricht hier von „unverzüglich“, also „ohne schuldhaftes Zögern“

*3 Dieser Passus bringt gerade WhatsApp in Schwierigkeiten, da im Hintergrund alle Kontaktdaten des Nutzers in die USA übertragen werden. Hier mehr dazu!

Kontrollen und Benachrichtigungen

Unternehmen müssen:

  • personenbezogene Daten mittels geeigneter Sicherheitsmaßnahmen schützen *1
  • Behörden über Datenschutzverletzungen mit personenbezogenen Daten informieren
  • geeignete Zustimmungen zur Datenverarbeitung einholen *2
  • Datensätze mit Details zur Datenverarbeitung aufbewahren

Anmerkungen

*1 Gemeint ist hier der Schutz vor Diebstahl. Dieser kann durch Software (Trojaner, etc. ) erfolgen oder einfach durch eine Kopie. Bedenken Sie bitte, dass solche Angriff auch von Innen kommen können!

*2 Wenn Sie die Daten des Kunden nutzen wollen benötigen Sie eine sog, „Datenschutzeinwilligungserklärung“. Nur wenn ein Unternehmen diese vorlegen kann, dürfen die Daten verwendet werden!

Transparente Richtlinien

Unternehmen müssen:

  • klar auf die Erfassung von Daten hinweisen
  • Angaben zum Zweck der Datenverarbeitung und zu Anwendungsfällen machen
  • Richtlinien zur Datenspeicherung und ‑löschung festlegen

IT und Schulungen

Unternehmen müssen:

  • Datenschutzbeauftragte und Mitarbeiter schulen
  • Datenrichtlinien prüfen und überarbeiten
  • einen Datenschutzbeauftragten einstellen (falls erforderlich)
  • konforme Verträge mit Zulieferern aufsetzen und verwalten
Quelle: microsoft.com

WhatsApp illegal?!

Nutzen Sie WhatsApp in Ihrem Unternehmen und auch privat? Dann haben Sie ab jetzt ein größeres Problem. Passend zur Diskussion um die Umsetzung des Datenschutzgesetztes (DSVGO) hat jetzt ein Richter die Nutzung von WhatsApp für illegal erklärt.

Wo genau liegt das Problem?

Das Problem liegt im Zugriff der Software auf die Kontaktdaten des jeweiligen Smartphones. Dieser Zugriff ist Voraussetzung für die Nutzung von WhatsApp. Wovon der Nutzer erst einmal nichts erfährt, ist das diese Daten im Hintergrund in die USA, genau nach Kalifornien, übertragen werden. Übertragen werden neben der Mobilfunknummer auch der Vorname und der Nachname des Kontaktes.

Daten werden illegal in die USA transferiert

Leider gilt dieses auch für Kontakte, die nicht Nutzer von WhatsApp sind und deren Daten gerade von Ihrem Smartphone in die USA übertragen wurden. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer: bei den Daten, auch bei der Mobilfunknummer, handelt es sich um personenbezogene Daten, die nach dem bei und geltenden Datenschutzgesetz besonders schützenswert sind. Und genau das ist illegal!

Umdenken notwendig

Bis es seitens WhatsApp bzw. dem Mutterkonzern Facebook, zu einem Umdenken kommt, bleibt hierzulande keine Wahl: WhatsApp muß vom Smartphone verschwinden. Wir sind der Meinung, dass es auch in Ihrem Interesse liegt, dass die Daten Ihrer Familie, Freude und Kunden nicht ungefragt in die USA transferiert werden. Und die USA werden keinesfalls die Endstation der Daten sein.

In eigener Sache

Wir selbst sind der Meinung, dass die großen Internetkonzerne immer unverfrorener mit den gewonnene Nutzerdaten umgehen und bestehende Gesetze (nicht nur Deutschland hat ein Datenschutzgesetz!) einfach ignoriert werden.

Wer erinnert sich nicht an den Skandal der Übertragung der Facebook-Nutzerdaten an ein britsches Unternehmen? Allen Zugeständnissen von Mark Zuckerberg zum trotz erinnert diese Praxis sehr an politisches Theater. Wenn es jemand bemerkt wird bedauert und dann wird, sobald der Rauch sich verzogen hat, einfach weitergemacht.Wer glaubt denn, dass die Übertragung riesiger Datenmengen nach England unbemerkt geblieben wäre? Und wer glaubt das das die einzige Firma war, die diese Daten nutzt. Facebook verdient viel Geld mit den Nutzerdaten und wenn den großen Internetkonzernen nicht bald seitens der Gesetzgeber Einhalt geboten wird, sind bald keine Daten mehr geschützt. Hoffen wir das Beste.