Sicherheitslücken in Prozessoren – Meltdown

Sicherheitslücke in Prozessoren entdeckt!

Die Serie der Hiobsbotschaften zum Thema IT-Sicherheit reißen einfach nicht ab.  Jetzt wurde eine Sicherheitslücke direkt in den Prozessoren des Herstellers Intel entdeckt. Erste Gerüchte weisen auf ähnliche Probleme bei anderen Herstellern hin. Entdeckt wurden die Lücken von verschiedenen Forscherteams, unter anderem bei Google und an der TU Graz. Die Lücken sind gravierend und zwingen die Chiphersteller schnellstmöglich aktiv zu werden. Von der Sicherheitslücke, theatralisch „Meltdown“ (Kernschmelze) genannt, sind scheinbar alle Intel-Prozessoren in allen Geräten betroffen.

Kann jetzt jeder auch meinen PC und/oder Server zugreifen?

Der Angreifer müsste zuerst einmal auf das Gerät selbst gelangen und dass kann er nur mit Hilfe von Schadsoftware. Aber Vorsicht: die letzten Angriffe haben mehr als deutlich gezeigt, dass viele Systeme nicht ausreichend gesichert sind und viele eine Sicherheitslücke aufweisen! Die o8/15 Freeware AntiVirus Lösung ist heute nicht mehr ausreichend! Gleichzeitig sollten die Betriebssysteme auf dem aktuellen Stand und gepflegt sein.

Ebenfalls ist es möglich beim Surfen über den Browser auf das System zuzugreifen. Der Zugriff ist jedoch kompliziert und setzt einen direkten Angriff auf das System voraus.

Bin ich dann sicher?

Auch wenn wir in unserer Branche das Wort „sicher“ sehr ungern verwenden, so haben Sie, wenn Sie die Ratschäge auch dem vorangehenden Absatz beherzigt haben, schon mal das Wesentliche getan um die Sicherheitslücke zu schließen.

Wie soll ich mich verhalten?

Sie sollten in Zukunft mehr beachten, welche Webseiten Sie besuchen und welche Emails Sie öffnen. Öffnen Sie keine Webseiten, die Ihnen nnicht vertrauenswürdig erscheinen. Öffnen Sie keine Emails, die Anhänge enthalten und deren Absender Sie nicht kennen. Und wenn Sie sich nicht sicher sind: wenden Sie sich an einen IT-Dienstleister. Der kann Ihnen viele gute Ratschläge geben.

Mehr Informationen

Hier finden Sie einen Link zum Interview mit den Entdeckern des „Meltdown“. Sollten Sie weitere Fragen haben, stehen auch wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

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